BRONSKI & GRÜNBERG



































"In genau einer Woche. Für mich. Und nur mit meinem eigenen Geld! Fünf Stunden am Roulette. Dann nie wieder. EIN MAL."

- Der Spieler
ONE TO ONE
von:
KollekTief


Die One to One Performance ist die wohl unmittelbarste Theatersituation – ein Mensch, der spielt, ein Mensch, der zusieht. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen erarbeitet die Theatergruppe kollekTief zehn kurze Szenen, die sich diese Situation zunutze machen. Die Performances erkunden den gesamten Theaterraum, auch jene Bereiche, die für das Publikum üblicherweise unzugänglich sind.
Thematisch verschreibt sich der Abend Klassikern jeder Art – von Phaedra bis Titanic, von Jorge Luis Borges bis Jack Kerouac. Das Publikum kann die Szenen an fünf Stunden pro Abend in beliebiger Reihenfolge erleben.


von und mit:
Florentin Bergsmann, Marco Damghani, Valerie Anna Gruber, ⁠⁠⁠Julius Handl, ⁠⁠⁠Thyl Hanscho, Hans-Christian Hasselmann, ⁠⁠⁠Marita Landgrebe, ⁠⁠⁠Anna Marboe, Anna Maschik, ⁠⁠⁠Peter Neugschwentner, ⁠⁠⁠Caterina Pfeffer, ⁠⁠⁠Marlene Reiter, Cordula Rieger, Alina Schaller, Maria Sendlhofer, Max Smirzitz, ⁠⁠⁠Lisa-Maria Sommerfeld, ⁠⁠⁠Sophie Stockinger, Lilli Strakerjahn, Max Wettermann, Anton Widauer, Barbara Wolfram, Juri Zanger
Konzept: kollekTief




KRÄHE UND BÄR
oder:
Die Sonne scheint für uns alle
Von Martin Baltscheit

Ein tierisch witziges Stück für alle theaterbegeisterten Menschen ab 8 Jahren Ein Bär im Zoo. Hinter Gitter und Mauern. Tag für Tag, Stunde für Stunde dreht er die gleiche Runde. Drei Mahlzeiten bekommt er am Tag, die er lustlos verschlingt. Der dicke Bär träumt von Freiheit!
Eine Krähe im Zoo, immer auf der Suche nach einem kleinen Happen. Keiner lässt ihr auch nur den kleinsten Knochen übrig...
Nach einigen Streitereien und Anfangsschwierigkeiten schließt das ungleiche Paar Freundschaft.
Du blöde Pelztasse!
He du bist nicht höflich.
Höflichkeit ist was für satte Tiere.
Der Bär verschenkt ein paar Bissen und die Krähe erzählt von der Welt da draußen. Und eines Tages verrät Ihnen die Schlange ein Geheimnis und es geschieht ein Wunder, Krähe und Bär können ihre Leben tauschen!
Krähe und Bär teilen die Erfahrung eines Abenteuers und am Ende der Geschichte das Leben miteinander - in einer freien Entscheidung und mit Vollpension!

In diesem klugen und vielschichtigen Stück ergründet der bekannte und erfolgreiche Kinder Buch Autor Martin Baltscheit die Frage, ob ein sicheres Leben notwendig 'unfrei' sein muss? Und ob die 'große Freiheit' nicht oft rüde am 'Recht des Stärkeren' endet.

Ausgezeichnet mit dem deutschen Kindertheaterpreis 2016

Eine Produktion des Ensembles Imp:Art

Die Krähe: Michaela Obertscheider
Der Bär: Klemens Dellacher
Ca 60 min.


My funny Valentino
eine Erbschaft in drei Teilen

Ein Stück über Rudolpho Valentino.
Ein Stück von Rudolpho Valentino, bitte!
Kein Stück über Rudolpho Valentino.

Er war der schönste Mann der Welt. Wild, südländlich, verwegen. Der erste wirklich „männliche“ Stummfilmstar. Die erste menschliche Projektionsfläche überhaupt. Sein Erscheinen auf der Leinwand hat ihn selber auf eine gewisse Weise zu einer Leinwand gemacht!

Eine Liebeserklärung an einen Lichtspielmagier.
An einen sozialen Pionier.

Und eine Ode und Aufforderung an das Staunen, an den Blick, der sein Objekt anschaut und es liebt, ohne es auszubeuten. Eine Aufforderung mit seiner Zeit vorhanden zu sein. Ein anti-ökonomisches, dramatisches Gedicht.
Ein humor- und kunstvoll philosophischer Abend, voller Tempo, Gedankenkaskaden und Poesie.

Wir stellen alle Fragen zu Rudolpho Valentino!
Vor allem die, auf die sie bei Google keine Antwort finden.

Mit: Florian Carove, Stefan Lasko
Text / Regie: Dominic Oley
Bühne: Kaja Dymnicki
Kostüme: Katharina Unger



Kyrre Kvam Solo
Lost in Translation

“Tage, wenn sie scheinbar uns entgleiten,
gleiten leise doch in uns hinein.
Aber wir verwandeln alle Zeiten,
denn wir sehnen uns zu sein.”
- Rainer Maria Rilke

Nach vielen Auftragsarbeiten am Theater und im Film als Komponist und Sänger hat der Norwe- ger Kyrre Kvam das Bedürfnis unabhängig mit seinen eigenen Liedern, alleine auf der Bühne zu sein - irgendwo zwischen Theater und Konzert. Er ist in Norwegen geboren und aufgewachsen, studiert hat er in London, wohnt seit 15 Jahren in Wien und die Muttersprache seiner Frau und Kinder ist Hebräisch. Wieviel Identität liegt in der Sprache, bzw. wieviel Identität geht in der Übersetzung verloren? Kann man einem Menschen nahe kommen ohne gemeinsame Sprache? Was ist gemeinsame Sprache?
Ist es wichtig jedes Wort eines Liedes zu verstehen? Kann eine Übersetzung je dem Original gerecht sein?
Wieviel Information bekommen wir durch den Text und wieviel durch Ton und Emotion? Es ist eine tägliche Auseinandersetzung für jemanden, der nicht im Land seiner Muttersprache lebt. Kyrre Kvam nimmt Kompositionen/Lieder von verschiedenen Projekten mit, wie
- “Kimberly” ein Singspiel von David Schalko, uraufgeführt am Schauspiel Köln
- “Maria Stuart”, Regie Stephanie Mohr, Stadttheater Klagenfurt
- “Birdland”, Regie Janusz Kica, National Theater Maribor, Slowenien
- “Der Riese vom Steinfeld” von Peter Turrini, Regie Stephanie Mohr, Volkstheater Wien
- “Schritte” von Peter Turrini, iDance Company, Theater in der Josefstadt

Obwohl sich die Projekte, die er in den letzten Jahren gemacht hat, sehr voneinander unterschei- den, bleiben doch einige kompositorische und inhaltliche Elemente gemeinsam. Verankert in der nordischen Stille begleitet er mit Klavier und elektronischen Klängen seine eigenwillige Stimme.

“Ein Fichtenbaum steht einsam
Im Norden auf kahler Höh’.
Ihn schläfert; mit weißer Decke
Umhüllen ihn Eis und Schnee
Er träumt von einer Palme,
Die fern im Morgenland
Einsam und schweigend trauert
Auf brennender Felsenwand.”
- Heinrich Heine




Anti_gone


Was ist das Geheimnis des Menschen, wenn alles über ihn bekannt gemacht wird? Was bleibt übrig, wenn wir über alles Informationen bekommen können? Ist das dann das Ende unserer Erkenntnis? Ist die totale Überwachung das Ende der menschlichen Geschichte? Ist die globale Vernetzung und Datenspeicherung das Ende des freien Willens? Ist das Bestreben zu totaler Sicherheit das Ende unserer Handlungshoheit? Im Wartezimmer eines Therapeuten sitzt die gelangweilte Iphigenie. Mit dem Smartphone in der Hand und in Zeitschriften blätternd wartet sie auf ihre Mutter Klytämnestra. Als sich wenige Minuten später die unbändige Antigone in den Wartesaal begibt, verwickelt sie die jugendlich-naive Iphigenie in therapeutische Rollenspiele. Durch ihr eigenes Spiel aufgewühlt, sucht sie immer wieder Sicherheit im Konsum einer Zigarette. Doch Rauchen ist hier nicht gestattet. Dieser Konflikt lässt sich ohne Gewalt nicht lösen.

Wie kann man heute seinen ganz privaten, eigenen Raum noch behaupten, wenn man von allen Seiten zur Definition seiner selbst gezwungen wird?

Für Antigone ist die Seele der Ursprung allen Widerstandes. Die Seele zu schützen, ist Aufgabe des Menschen. Tut er es nicht, gibt er sich der Gefahr hin, eine Nummer in einer Masse von Nummern zu sein. Wenn die Seele im Menschen nicht lebt, dann kann er sich gegen das Bild, das die Gesellschaft von ihm hat, nicht schützen. Ein Opfer meiner eigenen Geschichte bin ich dann, wenn ich meine Fähigkeit verloren habe, meine Zukunft aus mir heraus zu schöpfen. Verliere ich den Zugang zu meiner Seele, bleibt mir nichts anderes als das, was andere von mir denken.

Regie: Steve Schmidt
Text/Dramaturgie/Musikalische Leitung: Aristoteles Chaitidis
Choreographie: Rino Indiono

Mit: Aleksandra Corovic, Julia Edtmeier, Jan Walter, Alfred Pschill
Musik: Antonio Chorbadzhiyski
Kostüm: Katharina Kappert





nach Fjodor Dostojewski
von Alex Pschill und Kaja Dymnicki

Eingekeilt zwischen der Gewalt des Terrors und dem Terror der unbegrenzten Möglichkeiten, versucht eine Gruppe freizeitmüder Lebensgestalter, die auf der Flucht vor sich selbst in den Wirren des vom Krieg umzingelten Saigon der frühen 70er Jahre geraten ist, die Knechtschaft der Freiheit abzuschütteln und sich durch erlesene Obsessionen an das Spieltischbein der Realität zu ketten.

Auftritt: der Spieler. In einem schwülen, rot blinkenden, nach Marlboro-Dunst und Schweiß riechenden Casino findet sich Alexej W. Rodeo umringt von Damen, Gentlemen, Huren und Allesfressern, die eines gemeinsam haben: die feste Überzeugung, dass es einfacher ist, eine erbsengroße Elfenbeinkugel, das Wetter oder die Menschheit für das eigene Schicksal verantwortlich zu machen, als aufzustehen und den Raum zu verlassen...

Mit: Dominic Oley, Martin Zauner, Alexandra Krismer, Florian Carove, David Oberkogler, Lisa Reichetseder, Julia Edtmeier
Regie/ Text: Alex Pschill, Kaja Dymnicki
Kostüm: Katharina Kappert
Sounddesign: Lukas Wögerer
Regieassistenz: Carina Hofbauer




Kasimir und Karoline
oder
Drei Abnormitäten üben Empathie

nach Ödön von Horvath


Wir befinden uns bei den Abnormitäten:
3 Menschen, die nicht wissen wohin mit all ihrer Sehnsucht und ihrer Angst, haben sich im Theater eingeschlossen. Sie sind nicht sehr gut darin, sich zu präsentieren und haben eine diffuse Ahnung, dass diese Sache mit der Empathie wichtig wäre. Die Welt da draußen ruft. Das klingt schön - aber auch gefährlich. Als zu ihrem Erstaunen ein Publikum zu ihnen findet, wollen sie lieber erstmal hier drinnen üben. Sie gehen auf die Suche indem sie sich betrinken, Karaoke singen und vor allem: „Kasimir und Karoline“ von Horvath spielen.
Wieso geht da so viel schief?

Die Abnormitäten: Katharina Wawrik, Christian Strasser und Robert Finster
Regie: Katharina Schwarz
Kostüme: Katharina Kappert


Hom(m)e Alone



Es ist wieder mal Weihnachten. Heilige Scheisse. Herzlich Willkommen zurück. Zwei alte Bekannte haben einen kleinen Betriebsausflug gemacht, um Rache zu nehmen. Für nahezu jede tödliche Verletzung, die der Markt zu bieten hatte. Doch was passiert, wenn der dem die Rache gilt, plötzlich, über die Jahre, alles vergessen hat um sich selbst zu vergessen. Den ganzen heiteren Zirkus. Den globalen Gabentisch grinsender Grausamkeiten. Peng Peng! Merry Mexican Stand-Off!

KEVIN
„Das muss irgendwie alles mit dieser komischen Vorstellung in den 90ern zu tun gehabt haben, dass nämlich alles Möglich sei. Damit haben, glaube ich, diese Idioten von Toyota, oder dieses verdammte Tony Blair Witch Schröder Projekt, angefangen. Ja! Und dann, irgendwann, auf nem zugigen Klo in einer Entzugsklinik für reiche Trottel. Als ich mir beim Rauchen ne Lungenentzündung eingefangen habe. Da habe ich wieder an das Sprichwort mit der Schlange, dem Boot und dem Wasser gedacht! Und ich musste feststellen. Dass du heute, weder nur das Boot, noch die Schlange, noch das Wasser, noch die Frau, oder der Idiot in dem Boot bist! Du bist alles gleichzeitig! Alles, in dir völlig unvereinbar vereint und ich denke, dass hat mich und viele andere ganz schön mitgenommen!“

Premiere: 18.Dezember 2016
Text/Regie: Dominic Oley
Musik: Lasko, Kostüm: Katharina Kappert

Mit: Maxim Mehmet, Anna Kramer, Sami Loris, Boris Popovic and „the godest“ Roswitha Soukup



Was wäre gewesen, wenn Ingrid Bergman damals nicht in das Flugzeug gestiegen wäre? War der Orgasmus von Meg Ryan in „Harry und Sally“ vielleicht doch echt? War „Forrest Gump“ wirklich ein guter Läufer oder vielleicht nur ein Schuhfetischist? Und wären diese Filme vielleicht ganz anders verlaufen, wenn es einen Livemusiker gegeben hätte? Doris Hindinger und Alexander Jagsch gehen diesen, auf den Nägeln brennenden, Fragen der Filmgeschichte auf den Grund.

Sie klopfen die berühmtesten Filmszenen der Hollywoodgeschichte auf Wahrheit und Lüge ab und scheuen sich nicht die Geschlechter zu wechseln. Sie schlüpfen in die verschiedenen Figuren und werden dabei in allen Gemütslagen von dem Musiker und Geräuschemacher Boris Fiala begleitet. Mann oder Frau oder Geräuschemacher - Es wird gestritten, versöhnt und geliebt. Alle können alles und keiner kann nichts.

Irgendwann weiss man nicht mehr, ob das jetzt eine bekannte Episode oder die Realität ist. Und dann geht die Wahrheitssuche erst richtig los...

mit Doris Hindinger, Alexander Jagsch und Boris Fiala
Regie: Alexander Hauer



4., 5., 11., 12., 18., 24. Februar 2017




Arthur Schnitzler
Spiel Im Morgengrauen

Eine dargestellte Novelle


Diese 1927 veröffentlichte Novelle zählt, neben „Leutnant Gustl“ und „Fräulein Else“, zu den besonderen Schätzen im Erzählwerk des großen Dichters. In ihr zeigt Arthur Schnitzler mit unbestechlicher Genauigkeit wie die Macht des Geldes das Leben eines Menschen zerstören kann.

Christian Dolezal führt als Erzähler durch die Geschichte des jungen Leutnant Kasda, der für einen ehemaligen Kameraden, welcher in einer prekären finanziellen Situation steckt, seine letzten 100 Gulden im Glücksspiel riskiert. In einer dramatischen Abfolge von Glück und Pech erweist sich: das Leben ist ein Glücksspiel. Arthur Schnitzlers grandiose Novelle erzählt dies spannend wie ein Kriminalthriller und feinfühlig wie ein Tschechowsches Drama. Es ist das Drama eines ganzen Menschenlebens, komprimiert in 36 Stunden, spielerisch erzählt in 75 Minuten.

„Für mich sind Schnitzlers Novellen großes Theater, weil in ihnen eine zwingende Theatralik offenbar wird, eine unheimliche Dramatik, die nicht mit Lautstärke oder Staatsaktion auftritt, sondern ganz leise, scheinbar wie von selbst ihre Menschenfiguren an den lebensbedrohlichen Abgrund führt und so vor die eigene Lebensentscheidung stellt.“ - Hermann Beil

am 24., 28. und 30. Jänner 2017
am 20. und 21. Februar 2017
mit Christian Dolezal
Leitung: Hermann Beil

Odysseus am Sand


Jetzt werden die Türen speziell für junge Theaterliebhaber geöffnet: ein Gastpiel, das am Dschungel Wien Uraufführung hatte, eröffnet die Kinder- und Jugendschiene des Bronski und Grünberg Theaters. Ein Schauspieler – viele Abenteuer. Die Segel sind gesetzt.

So hat man die „Odyssee“ noch nie gesehen! Eine irrwitzige Tour de Force voller skurriler Ideen, Figuren und atemberaubender Entwicklungen.

Ein Mann komplett am Sand. Es ist Odysseus der Held, gestrandet nach einer langen, langen Reise. Einer Reise voller Abenteuer, Gefahren, fantastischer Geschichten und exotischer Plätze. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Und Odysseus lässt sich nicht lange bitten, denn er hat einiges zu berichten. Von Kriegen und Schlachten, vom Trojanischen Pferd, von besoffenen Riesen und rachsüchtigen Göttern – dabei möchte er doch nur nach Hause zu seinem Sohn.

Ab 8 Jahren.

Inszenierung/Text (nach dem Epos von Homer): Holger Schober
Mit: Reinhold G. Moritz
Komposition/Livemusik: Johannes Specht
Bühne: Michael Alexander Pöllmann
Ausstattung: Agnes Burghardt


Vor dem Fliegen


Claudia Kottal präsentiert im Bronski & Grünberg Theater ihre erste Regiearbeit – „Vor dem Fliegen“- frei nach „Thelma & Louise“.

"Frauen, die komplett ungezähmt sind, haben keinen Platz in dieser Welt"
- Calle Khouri, Drehbuchautorin "Thelma & Louise"

1991 eroberten zwei Frauen erstmals die Männerdomänen "Roadmovie" und "Western" und schrieben damit Filmgeschichte. Das ikonische Ende dieses Hollywoodklassikers ist wohl Vielen in Erinnerung geblieben: Umzingelt von dutzenden Polizeifahrzeugen und Helikoptern entscheiden sich Thelma und Louise für einen anderen Ausweg - sie steigen aufs Gas und steuern vor der atemberaubenden Kulisse des Grand Canyon direkt auf den Abgrund zu. Und fliegen...  

In "Vor dem Fliegen" suchen zwei junge Frauen mehr als 25 Jahre später ihren Platz in der Gesellschaft, ihre individuellen Werte, ihren ganz persönlichen Begriff von Freiheit.  Eine Geschichte über tiefe Freundschaft, Selbstbestimmtheit und den Mut, die Dinge beim Namen zu nennen.

Regie/Buch: Claudia Kottal
Mit: Julia Schranz, Anna Kramer
Musik: Eva Jantschitsch 
Ausstattung/Bühne: Monika Rovan


Die Unschuld vom Lande
Eine Hommage an die Operette von und mit Ruth Brauer-Kvam

Im Bronski & Grünberg lernt man die Vielseitigkeit von Ruth Brauer-Kvam kennen: Sie hat "Die Unschuld vom Lande" mit viel Geschick und Gespür zusammengestellt. Aus Schlagern und Operntexten aus allen Winkeln der goldenen Ära schafft Ruth Brauer-Kvam ein Potpourri und erzählt eine kleine Geschichte. Eben die Hommage für Fritzi Massary.

Einrichtung: Stephanie Mohr
Am Akkordeon: Alexander Shevchenko
Kostüm: Alfred Mayerhofer



von kaja dymnicki & alex pschill
frei nach bram stoker



„DRACULA“ muss bluten. Ein exzentrischer alter Graf mit dem Akzent eines Hollywoodbösewichts und einem Frauenbild wie Herodes will neue Freundschaften schließen. Zu seinem Pech sucht er sich dafür einen als brave, weltoffene Baumumarmer und Demokraten getarnten Haufen neidischer, mieselsüchtiger und knochentief fremdenfeindlicher Neo-Faschos aus. Pflock ins Herz. Aus der Traum.

Premiere: 9. November 2016
Regie/Bühne/Text: Kaja Dymnicki, Alex Pschill
Kostüm: Katharina Kappert
Stückende: ca. 22:10 Uhr, 1 Pause

Mit: Alexander Jagsch, Matthias Mamedof, Doris Hindinger, Julia Edtmeier, Aleksandra Corovic, Josef Ellers, Rafael Schuchter, Pilar Aguilera
17./18. Nov & 5./6. Dezember - Karola Niederhuber (Mina)



#werther
Ein Abend mit, von und wegen Josef Ellers



Goethes Klassiker, der, versetzt ins Zeitalter der Social Media, für eine heutige Generation neu aufgesetzt wird und dessen Frage nach Identität, Glück und einer ideellen zwischenmenschlichen Beziehung heute genauso aktuell ist, wie vor über 200 Jahren.

Wiederaufnahme: Frühjahr 2017
Regie: Helena Scheuba
Regieassistenz: Raphaela Böck

Mit: Josef Ellers



neu inszeniert
von Alexander Pschill und Kaja Dymnicki



Heartless by choice. Zu welchen Waffen greift der Mensch, wenn er schon ordentlich kaputt ist, nichts mehr zu verlieren hat, sein Gegenüber effektiv verletzen will und aus eigener Erfahrung nur allzu gut weiß, wie das geht? Und was kann man gegen so einen Menschen tun?...

Vicomte de Valmont und die Marquise de Merteuil machen sich ein Spiel daraus, andere Menschen emotional zu zerstören. Um der Langeweile zu entgehen und ihre Macht zu steigern, suchen sie nach immer schwierigeren Herausforderungen, hartnäckigerer Beute. Sie spielen ihre Opfer einander zu, die sie dann mit allen Künsten verführen und fallen lassen, wenn jene es am wenigsten erwarten. Ein Spiel der höchsten Dekadenz und Sinnlosigkeit. Ein Vergnügen basierend auf der wildesten Zerstörungswut. Der Vicomte und die Marquise haben jegliche Grenzen des Anstandes und der Moral überschritten. Sie dürfen alles. Sie sind die selbsternannten Könige der Welt. Womit die beiden aber nicht rechnen, ist, dass die Welt irgendwann anfangen muss, sich zu wehren....

Regie: Kaja Dymnicki, Alex Pschill
Stückende: ca. 21:20 Uhr, keine Pause

Mit: Alexander Jagsch, Aleksandra Corovic, Salka Weber, Pilar Aguilera, Julia Edtmeier, David Oberkogler, Rafael Schuchter


"Das Gewissen ist ein Abfallprodukt das man aus der Seele entfernen muss, wie einen fauligen Blinddarm!"

- Dracula





















Kartentelefon: 0681 / 20 67 45 40


Juni

Mo, 26.06 - 16:30 Krähe und Bär Tickets

Juli

So, 02.07 - 18:00 bis 23:00 one to one Tickets
Mo, 03.07 - 18:00 bis 23:00 one to one Tickets

"Wannst des wie Seidn woscht und tropfnoss aufhängst."

- Doris Hindinger
















„DRACULA“ muss bluten. Ein exzentrischer alter Graf mit dem Akzent eines Hollywoodbösewichts und einem Frauenbild wie Herodes will neue Freundschaften schließen. Zu seinem Pech sucht er sich dafür einen als brave, weltoffene Baumumarmer und Demokraten getarnten Haufen neidischer, mieselsüchtiger und knochentief fremdenfeindlicher Neo-Faschos aus. Pflock ins Herz. Aus der Traum...
Weiter: Bühne frei für die „GEFÄHRLICHEN LIEBSCHAFTEN“ einer elitären Gesellschaft, gefangen in einem narzisstischen LSD-Zirkus des Teufels. Um dem eigenen, selbstgezimmerten Alptraum zu entkommen, mutieren die Akteure zu sadistischen Clowns und zur Zerstreuung wird das Spiel mit dem Leid der anderen zum Rokoko-Ego-Shooter...
Vorhang! Licht. Auftritt „KEVIN, der HOM(M)E ALONE“ auf seine beim Selbstfindungstrip verlorengegangenen Eltern wartet und 30 Jahre nach seinem Aufstieg als der populärste Vergessene aller Zeiten draufkommen muss, dass Reflektionsfähigkeit und Selbsterfahrung auch nichts bringen und fast mehr weh tun, als Aftershave auf den frischrasierten Kinderbacken...
Szenenwechsel. In einem schwülen, nach Marlboro-Dunst und Schweiß riechenden Casino im Saigon der späten 60er Jahre findet sich „DER SPIELER“ umringt von Damen, Gentlemen, Huren und Allesfressern, die eines gemeinsam haben: die feste Überzeugung, dass es einfacher ist, eine erbsengroße Elfenbeinkugel, das Wetter oder die Menschheit für das eigene Schicksal verantwortlich zu machen, als aufzustehen und den Raum zu verlassen...
Schnitt. Wir sind jetzt in einer kleinen Karaoke-Bar, die „KASIMIR UND KAROLINE“ der Weltwirtschaftskrise zum Trotz eröffnet haben. Gerade macht der Kasimir die Musik lauter, um das Säbelrasseln der herannahenden Massen zu übertönen. So hört er nicht, was die Erna sagt: „ ...die Menschen wären doch gar nicht so schlecht, wenn es ihnen nicht schlecht gehen tät.“ Ob sie recht hat, fragen wir uns, geben uns aber dann dem schön schaurigen Lampenfieber hin, das uns überkommt, wenn wir gleich singen müssen... 
...Soweit unser Spielplan. Gefällt er Ihnen? Da kommt noch mehr: „THELMA AND LOUISE“, „DIE ODYSSEE“, „DAS DRECKIGE DUTZEND“, „BLADE RUNNER“...

Am 9. November 2016 werden wir, Kaja Dymnicki, Salka Weber, Julia Edtmeier und Alexander Pschill, mit großem Pomp, viel Größenwahn, Kunstseide, Sperrholz, Wodka, Klebstoff, einer Handvoll wunderbarer MitstreiterInnen - wie Ruth Brauer-Kvam, Alexander Jagsch, Claudia Kottal, Dominic Oley, Florian Carove - und zahlreichen jungen, aufstrebenden KünstlerInnen ein neues Theater eröffnen.

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Das „Bronski und Grünberg Theater“ tritt an, die Musikkapelle zu sein, die zur Besinnung und zum Vergnügen der Passagiere an Deck des Kreuzfahrtschiffes spielt, das mutig durchs hustenzuckerl- und kornblumenblaue Eismeer der modegewordenen Rohheit segelt. Wir wollen Sichtweisen, Möglichkeiten und Talente ans Tageslicht befördern, deren bisheriger Unentdecktheit wir verwundert gegenüberstehen. ...Dem noch nicht Emporgestiegenen zu Ehren machen wir unser Theater... Somit sind die ewigen Underdogs Bronski und Grünberg aus Lubitschs „Sein oder Nichtsein“ die Namensgeber unseres Hauses.

Bronski & Grünberg

Müllnergasse 2
1090 Wien

"Sie sind ein Kleinkind dem man versehentlich Kaffee und eine Trompete gegeben hat!"

- Der Spieler




















Alexander Pschill

Künstlerische Leitung


Julia & Salka über Alex:
Partner in Crime: Kaja D.
2. Partner in Crime: Deutscher Schäfer
Parkt besser mit einem Hummer ein, als mit einem Car2Go.
Liebt: Jesus Christ Superstar
Zitat: "Ich hasse Hip-Hop auf der Bühne!"

Kaja Dymnicki

Künstlerische Leitung


Julia & Salka über Kaja:
Partner in Crime: Alex P.
2. Partner in Crime: Hammer, Nagel & Stift
Ihre Beine scheuen zu jeder Jahreszeit das Sonnenlicht
Liebt: ausgedehnten SMS-Verkehr
Zitat: "Diese Schei** verfi**te, fu**ing Excel fu**ing Einreich Schei** Kalkulations****!!! AAAAAAH!!!"
Kann ALLES und noch viel mehr.

Julia Edtmeier

Produktion

Alex & Kaja über Julia:

Zitat: "Ahaa..."
Besteht optisch aus beige, weiß und neon
Liebt Hausmannskost
Schiebt die Kugel wie ein gmiadlicher Tornado

Salka Weber

Produktion

Alex & Kaja über Salka:

sie IST der chill
Zitat: "Oh Maaann!..."
betört als Baby-fee
hippest stylee




Carina Hofbauer & Victoria Tichy

Beloved Assistance


Katharina Stöger

Beloved Assistance


"Warum? Verdammt! Warum sind Sie verhext nochmal verloren, verdammt?!"

- Der Spieler




















Bronski & Grünberg

Müllnergasse 2
1090 Wien

Email

office@bronski-grünberg.at



Kartentelefon

0681 / 20 67 45 40

"Ich würde dann mal sagen, das war’s. Besser wir gehen jetzt auch langsam. Bevor jemand kommt und... naja."

- Van Helsing (Dracula)